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Bürgersonnenkraftwerk Ainring GbR
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| Name und Anschrift der Ansprechpartner: |
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| Unser Einzugsbereich: |
Photovoltaik Anlagen im Gemeindegebiet Ainring, Mitglieder aus dem Landkreis
Berchtesgadener Land, Südostbayern und Salzburg
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| Unsere Zielsetzungen: |
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Die Gesellschaft verfolgt den Zweck,regenerative
Energiequellen zu nutzen,
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insbesondere durch Sonnenkraft Strom zu erzeugen
und
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Anlagen auf Grundstücken im Gemeindegebiet oder
in der Region zu errichten.
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Das Interesse und Bewußtsein
der Bürger an den originalen Energie-Quellen soll geweckt und
gefördert werden, insbesondere
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Sonnenkraft,
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Wind,
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Wasser,
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Biomasse und
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Geothermie
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Staatliche Mittel zur Förderung dieses Zweckes
sollen in Anspruch genommen werden.
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| Welche Problembereiche bearbeiten wir? |
Die fossilen Energien, Erdöl, Gas, Kohle, Uran, auf denen unsere
Energieversorgung beruht, gehen rapide zu Ende. Der letzte Tropfen Öl
fällt rechnerisch in rund 40 Jahren. Es muss also schleunigst ein
neues Energie-versorgungssystem aufgebaut werden. Die einzige andauernde
und dazu kostenlose Energiequelle ist die Sonne.
Neben umfassenden Umweltschäden wird durch den immensen Kohlendioxid-Ausstoss
(CO2) aus der Verbrennung fossiler Energieträger der Treibhaus Effekt
angeheizt und das Weltklima aus dem Gleichgewicht geworfen (siehe Hochwasser-Sommer
in 2002, Hitzerekord-Sommer in 2003, was erwartet uns in 2004?).
Um zu zeigen, dass Solarstrom aus Photovoltaik-Modulen funktioniert, haben
wir eine Musteranlage gebaut, die jeder Hausbesitzer besichtigen kann
und anhand der Erträge er sehen kann, dass diese sich auch "rechnet".
Um eine Energiewende zu erreichen und die Auswirkungen des Klimawandels
zu dämpfen, braucht es einen massiven und beschleunigten Ausbau der
solaren Energieformen, wie Solar, Wind, Biomasse, Geothermie. Wir denken
global und handeln lokal, um die zukünftige Energieversorung zu sichern
und unseren Nachkommen ein Weiterleben auf diesem Planeten zu ermöglichen.
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Was machen wir,
was sind unsere Aktivitäten? |
Wir betreiben ein 15 kWp grosses Solarkraftwerk auf dem Dach der Sporthalle
in Ainring-Mitterfelden, wir beraten Hausbauer in Sachen Photovoltaik
und wir kreieren Interesse für die Energiewende im Allgemeinen und
die Solarstromgewinnung mit Photovoltaik im Besonderen. Wir nehmen weitere
Gesellschafter, Förderer und Sponsoren auf.
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140 m2 Fläche mit einer 15 kWp Photovoltaik Anlage auf dem
Dach der Sporthalle in Ainring-Mitterfelden. |
Der
monatliche Solarertrag 2003 (rot) im Vergleich zum Durchschitt der
Region in den letzen drei Jahren (blau) |
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Welches Informations-
material gibt es? |
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4-seitige Broschüre Konzept Bürgersonnenkraftwerk,
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Gesellschaftsvertrag,
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Förderervertrag,
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Rechenschaftsberichte 2001 und 2002,
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Artikel: Energiewende versus Klimawandel,
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Kalkulation einer 4,8 kWp Photovoltaik Anlage
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und weiteres Informationsmaterial auf der Homepage.
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Wie viele Aktive/Passive
Mitglieder sind wir? |
Wir sind zur Zeit 17 Gesellschafter, 60 Förderer und 7 Sponsoren
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| Gründungsjahr: |
13.August 2001
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Wie finanzieren wir
unsere Kosten? |
- Gesellschafter kann man ab 1.000 Euro Einlage werden
- Solarbausteine für Förderer gibt es für 100€
und 500€, mit einer Verzinsung von 3%
- Sponsor wird man ab einem Betrag von 500 €.
Wir verkaufen den gewonnenen Solarstrom an den Stromversorger Thüga
und finanzieren damit den Betrieb der Anlage und der Gesellschaft und
zahlen damit die Zinsen an die Förderer und die Darlehen der Kreditanstalt
für Wiederaufbau aus dem 100.000 Dächer-Programm zurück.
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| Regelmäßige Treffen: |
Der Ainringer Solarstammtisch findet in der Regel jeden 3.Montag im Monat
im Gasthaus Alpenblick-Gamstatter in Ainring-Perach,
Haller Strasse ab 19h30 statt. (siehe Presse Einladung)
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Konkrete Projekte
für neue Mitglieder: |
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monatlicher Solarstammtisch
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Prüfung und Kalkulation einer Solarstromanlage
auf seinem Hausdach
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Mitarbeit an Informations-Kampagnen, z.B.
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Wir gehören zu
folgendem Verband: |
Wir sind eine Gesellschaft bürgerlichen Rechtes und sind locker
im "Verband bayerischer Solarinitiaven" integriert, siehe deren
Website.
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| Wir kooperieren mit: |
Wir kooperieren mit
- anderen Bürgersonnenkraftwerken der Region BGL und Traunstein,
- mit dem Ainringer Arbeitskreis Umwelt-Leben-Agenda21 (ULA21),
- Bund Naturschutz
- den Agenda21 Arbeitskreisen des Landkreises und
- der Aktion "Sonnenstrom vom Watzmann bis zum Wendelstein"
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Wir rechnen uns zu den Agenda21 Aktivitäten,
weil unsere Arbeit folgenden Nutzen hat: |
| Ökologischer Nutzen: |
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Der oekologische Nutzen unserer Arbeit lieg darin, dass wir eine
regenerative Energieform aufbauen, die der Umwelt nicht schadet,
und die die noch vorhandenen fossilen Energie-Reserven schont. Für
jeder Solar gewonnene Kilowattstunde Strom können Kohle- und
Atomkraftwerks-Kapazitäten im gleichen Masse abgebaut werden.
In den nächsten zehn Jahren müssen viele Kraftwerke erneuert
werden, das ist DIE Chance für einem Umstieg auf Energieversorgung
aus erneuerbaren Energie-quellen.
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| Ökonomischer Nutzen: |
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Oekonomisch gesehen, trägt sich unser Projekt. Die beiden
finanziellen Standbeine sind ein zinsgünstiges Darlehen aus
dem 100.000 Dächerprogramm seitens der KfW und eine fest-vereinbarte
und auf 20 Jahre durch das EEG (erneuerbare Energien-Gesetz) garantierte
Einspeise-vergütung des Solar erzeugten Stromes seitens des
lokalen Stromversorgers Thüga.
Durch Aufträge für den Bau von Photovoltaik Anlagen wird
der regionale Wirtschaftskreislauf angeregt und im Handwerk Arbeitsplätze
gesichert. Die Kaufkraft bleibt in der Region. National gesehen
müssen für die lokal erzeugten Energien keine ausländischen
Primär-Energien eingeführt und dafür Devisen ausgegeben
werden. Es müssen keine Umweltschäden aus fossilen Energieträgern
(Tankerunglücke, Störfälle) repariert und finanziert
werden.
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| Sozialer Nutzen: |
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Den sozialen Nutzen unserer Solaraktivitäten sehen wir in
der Aktivierung der Menschen für ihre eigene Energieversorgung,
das Bewußtwerden der Verbundenheit mit der Natur und dadurch
sorgsamer Umgang mit den uns anvertrauten Lebensformen der Natur.
Mit den monatlichen Treffen erreichen wir einen Zusammenhalt der
Gesellschaft und machen Mut, sich für die eigenen Belange,
hier die Energieversorung, in der Gemeinde einzusetzen.
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