Forum Nachhaltigkeit
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Agenda21 Gruppen im Berchtesgadener Land

Bürgersonnenkraftwerk Ainring, Ich bin dabei

Bürgersonnenkraftwerk Ainring GbR

Name und Anschrift der Ansprechpartner:
  • Georg Thesz, Kirchenwegstrasse 2, Ainring
    Tel.: 08654-8463, eMail : office@heiwalux.de
  • Siegfried Eschlberger, Breitwiese 30, Ainring
    Tel.: 08654-50620, Fax: 08654-50620
  • Hermann Schubotz, Freilassing
    Tel.: 08654-494105, Fax: 08654-494104
    eMail: Hermann@sonnenkraft-ainring.de
Unser Einzugsbereich:

Photovoltaik Anlagen im Gemeindegebiet Ainring, Mitglieder aus dem Landkreis Berchtesgadener Land, Südostbayern und Salzburg

Unsere Zielsetzungen:
  • Die Gesellschaft verfolgt den Zweck, regenerative Energiequellen zu nutzen,
  • insbesondere durch Sonnenkraft Strom zu erzeugen und
  • Anlagen auf Grundstücken im Gemeindegebiet oder in der Region zu errichten.
  • Das Interesse und Bewußtsein der Bürger an den originalen Energie-Quellen soll geweckt und gefördert werden, insbesondere
      • Sonnenkraft,
      • Wind,
      • Wasser,
      • Biomasse und
      • Geothermie
  • Staatliche Mittel zur Förderung dieses Zweckes sollen in Anspruch genommen werden.
Welche Problembereiche bearbeiten wir?

Die fossilen Energien, Erdöl, Gas, Kohle, Uran, auf denen unsere Energieversorgung beruht, gehen rapide zu Ende. Der letzte Tropfen Öl fällt rechnerisch in rund 40 Jahren. Es muss also schleunigst ein neues Energie-versorgungssystem aufgebaut werden. Die einzige andauernde und dazu kostenlose Energiequelle ist die Sonne.
Neben umfassenden Umweltschäden wird durch den immensen Kohlendioxid-Ausstoss (CO2) aus der Verbrennung fossiler Energieträger der Treibhaus Effekt angeheizt und das Weltklima aus dem Gleichgewicht geworfen (siehe Hochwasser-Sommer in 2002, Hitzerekord-Sommer in 2003, was erwartet uns in 2004?).

Um zu zeigen, dass Solarstrom aus Photovoltaik-Modulen funktioniert, haben wir eine Musteranlage gebaut, die jeder Hausbesitzer besichtigen kann und anhand der Erträge er sehen kann, dass diese sich auch "rechnet". Um eine Energiewende zu erreichen und die Auswirkungen des Klimawandels zu dämpfen, braucht es einen massiven und beschleunigten Ausbau der solaren Energieformen, wie Solar, Wind, Biomasse, Geothermie. Wir denken global und handeln lokal, um die zukünftige Energieversorung zu sichern und unseren Nachkommen ein Weiterleben auf diesem Planeten zu ermöglichen.

Was machen wir,
was sind unsere Aktivitäten?

Wir betreiben ein 15 kWp grosses Solarkraftwerk auf dem Dach der Sporthalle in Ainring-Mitterfelden, wir beraten Hausbauer in Sachen Photovoltaik und wir kreieren Interesse für die Energiewende im Allgemeinen und die Solarstromgewinnung mit Photovoltaik im Besonderen. Wir nehmen weitere Gesellschafter, Förderer und Sponsoren auf.

140 m2 Fläche mit einer 15 kWp Photovoltaik Anlage auf dem Dach der Sporthalle in Ainring-Mitterfelden
Der monatliche Solarertrag 2003  im Vergleich zum Durchschitt der Region in den letzen drei Jahren
140 m2 Fläche mit einer 15 kWp Photovoltaik Anlage auf dem Dach der Sporthalle in Ainring-Mitterfelden.
Der monatliche Solarertrag 2003 (rot) im Vergleich zum Durchschitt der Region in den letzen drei Jahren (blau)


Welches Informations-
material gibt es?
  • 4-seitige Broschüre Konzept Bürgersonnenkraftwerk,
  • Gesellschaftsvertrag,
  • Förderervertrag,
  • Rechenschaftsberichte 2001 und 2002,
  • Artikel: Energiewende versus Klimawandel,
  • Kalkulation einer 4,8 kWp Photovoltaik Anlage
  • und weiteres Informationsmaterial auf der Homepage.
Wie viele Aktive/Passive
Mitglieder sind wir?

Wir sind zur Zeit 17 Gesellschafter, 60 Förderer und 7 Sponsoren

Gründungsjahr:

13.August 2001

Wie finanzieren wir
unsere Kosten?
  • Gesellschafter kann man ab 1.000 Euro Einlage werden
  • Solarbausteine für Förderer gibt es für 100€ und 500€, mit einer Verzinsung von 3%
  • Sponsor wird man ab einem Betrag von 500 €.
Wir verkaufen den gewonnenen Solarstrom an den Stromversorger Thüga und finanzieren damit den Betrieb der Anlage und der Gesellschaft und zahlen damit die Zinsen an die Förderer und die Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau aus dem 100.000 Dächer-Programm zurück.
Regelmäßige Treffen:

Der Ainringer Solarstammtisch findet in der Regel jeden 3.Montag im Monat im Gasthaus Alpenblick-Gamstatter in Ainring-Perach, Haller Strasse ab 19h30 statt. (siehe Presse Einladung)

Konkrete Projekte
für neue Mitglieder:
  • monatlicher Solarstammtisch
  • Prüfung und Kalkulation einer Solarstromanlage auf seinem Hausdach
  • Mitarbeit an Informations-Kampagnen, z.B.
    • Solarstammtische
    • Industriestrassenfest des Gewerbevereins im Juli
    • Solarbastelkurse im Rahmen der Ferienprogramme der Gemeinden im August
Wir gehören zu
folgendem Verband:

Wir sind eine Gesellschaft bürgerlichen Rechtes und sind locker im "Verband bayerischer Solarinitiaven" integriert, siehe deren Website.

Wir kooperieren mit:
Wir kooperieren mit
  • anderen Bürgersonnenkraftwerken der Region BGL und Traunstein,
  • mit dem Ainringer Arbeitskreis Umwelt-Leben-Agenda21 (ULA21),
  • Bund Naturschutz
  • den Agenda21 Arbeitskreisen des Landkreises und
  • der Aktion "Sonnenstrom vom Watzmann bis zum Wendelstein"
Wir rechnen uns zu den Agenda21 Aktivitäten,
weil unsere Arbeit folgenden Nutzen hat:
Ökologischer Nutzen:  

Der oekologische Nutzen unserer Arbeit lieg darin, dass wir eine regenerative Energieform aufbauen, die der Umwelt nicht schadet, und die die noch vorhandenen fossilen Energie-Reserven schont. Für jeder Solar gewonnene Kilowattstunde Strom können Kohle- und Atomkraftwerks-Kapazitäten im gleichen Masse abgebaut werden. In den nächsten zehn Jahren müssen viele Kraftwerke erneuert werden, das ist DIE Chance für einem Umstieg auf Energieversorgung aus erneuerbaren Energie-quellen.

Ökonomischer Nutzen:  

Oekonomisch gesehen, trägt sich unser Projekt. Die beiden finanziellen Standbeine sind ein zinsgünstiges Darlehen aus dem 100.000 Dächerprogramm seitens der KfW und eine fest-vereinbarte und auf 20 Jahre durch das EEG (erneuerbare Energien-Gesetz) garantierte Einspeise-vergütung des Solar erzeugten Stromes seitens des lokalen Stromversorgers Thüga.

Durch Aufträge für den Bau von Photovoltaik Anlagen wird der regionale Wirtschaftskreislauf angeregt und im Handwerk Arbeitsplätze gesichert. Die Kaufkraft bleibt in der Region. National gesehen müssen für die lokal erzeugten Energien keine ausländischen Primär-Energien eingeführt und dafür Devisen ausgegeben werden. Es müssen keine Umweltschäden aus fossilen Energieträgern (Tankerunglücke, Störfälle) repariert und finanziert werden.

Sozialer Nutzen:  

Den sozialen Nutzen unserer Solaraktivitäten sehen wir in der Aktivierung der Menschen für ihre eigene Energieversorgung, das Bewußtwerden der Verbundenheit mit der Natur und dadurch sorgsamer Umgang mit den uns anvertrauten Lebensformen der Natur. Mit den monatlichen Treffen erreichen wir einen Zusammenhalt der Gesellschaft und machen Mut, sich für die eigenen Belange, hier die Energieversorung, in der Gemeinde einzusetzen.

Internetseite
www.sonnenkraft-ainring.de
Kontakt:
info@sonnenkraft-ainring.de
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